Die häufigsten Fragen

Wer stellt eine Verordnung aus?

Ihre Verordnung für die Logopädie erhalten Sie meistens von ihrem behandelnden Arzt, bzw. bei Ihrem Kind vom Kinderarzt.

Je nachdem warum Sie zu uns kommen, kann es auch sein, dass Ihr HNO-Arzt, Pädaudiologe, Neurologe, Zahnarzt oder Kieferorthopäde Ihnen eine Verordnung ausstellt.

 

Wie lange dauert eine Therapie?

Eine Therapiestunde dauert zwischen 30 und 60 Minuten, je nachdem welche Therapiedauer Ihr Arzt verordnet hat.

Wie lange eine Therapie insgesamt dauert hängt sehr stark von dem Grund ab, aus dem Sie zu uns kommen.

 

Wie oft findet die Therapie statt?

Üblicherweise findet die Therapie 1-2x die Woche statt. Es gibt aber auch Ausnahmen, wenn Sie beispielsweise an dem Lee-Silverman-Voice-Treatment für Patienten mit M. Parkinson teilnehmen oder für eine intensive Stimmtherapie zu uns kommen.

 

Wieviel kostet die Therapie?

Für Kinder unter 18 Jahren übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die vollen Kosten, bei Patienten, die älter als 18 Jahre sind fällt eine Zuzahlung an. Für jede Verordnung müssen 1o€ pauschal plus 10€ vom Wert der Verordnung zugezahlt werden. Diese Gebühr erheben wir für die Krankenkasse und leiten es dann an diese weiter.

Wenn Sie Privatpatient sind, schließen Sie zunächst mit uns einen Vertrag und können sich dann die Kosten von Ihrer Krankenkasse erstatten lassen.

 

Machen Sie auch Hausbesuche?

Ja! Wenn Ihr Arzt Ihnen eine logopädische Therapie verordnet, Sie aber nicht zu uns kommen können, dann kommen wir zu Ihnen.

Wichtig ist nur, dass auf Ihrer Verordnung „Hausbesuch“ angekreuzt ist.

 

Wieso müssen kurzfristig abgesagt Therapien privat bezahlt werden?

Wir haben eine Absagereglung. Eine Therapiestunde kann bis um 12 Uhr am Vortag abgesagt werden. Wir haben dann ausreichend Zeit den Termin an jemand anderen zu vergeben. Wenn eine Therapie nach 12 Uhr am Vortag oder nicht abgesagt wird, dann berechnen wir die ausgefallene Stunde pauschal mit 30€.

Wir arbeiten nicht mit Sprechstunden und langen Wartezeiten, sondern mit festen Terminen zu denen jeder pünktlich dran kommt. Damit wir das so anbieten können, sind wir darauf angewiesen, dass die Therapien stattfinden, da die Krankenkassen nur die Kosten für tatsächlich stattgefundene Therapien übernimmt.

So sichern wir das Bestehen der Praxis ab, damit wir noch lange für Sie da sein können.

 

Können Sie uns beraten, ob unser Kind eine Therapie benötigt?

Wir unterstützen Sie gerne. Sie haben entweder die Möglichkeit Ihre/n Kinderarzt/Kinderärztin zu bitten eine Verordnung für 1 Stunde zur Abklärung auszustellen oder Sie können unser Beratungsangebot in Anspruch nehmen.

 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Legasthenie-Therapie?

 Ja und Nein. Es gibt keine direkte Übernahme der Kosten für eine Legasthenie-Therapie. Allerdings hat ein hoher Prozentsatz der Kinder, bei denen eine Legasthenie diagnosiiziert wurde, Schwierigkeiten in den Bereichen zentral-auditive Wahrnehmung und Verarbeitung (z.Bsp. Laute richtig hören, Laute verbinden, gesprochene Wörter merken, etc.) und in der Sprachentwicklung allgemein.
 Diese beiden Bereiche werden ganz klar von der Krankenkasse unterstützt und können ganz regulär vom Arzt verordnet werden mit den Indikationsschlüsseln SP1 und SP2.

 

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